Im Zuge der KLJ-Ausbreitung in der Eifel in den 1950er Jahren unter dem damaligen Rektor Hermann Lennertz entstand auch 1957 in Oudler eine Mädchengruppe. Ihre Treffen hielten sie unter Leitung der damaligen Pfarrhaushälterin Elisabeth Müllers im Pfarrhaus ab. Gleichzeitig gründete Rektor Lennertz ebenfalls eine Jungengruppe, die in Oudler von Franz Ingenleuf geführt wurde. Die Gesamtleitung des Bezirks hatte Anton Hardt.

1964 frischte Klaus Richardy das KLJ-Leben wieder auf. Zuvor kannte die Vereinigung einige Jahre der Pause. Versammlungsraum wurde die damals leer stehende Lehrerwohnung in der Schule. Dieser Gruppe sollte allerdings keine lange Lebensdauer beschieden sein. Nach etwa einem Jahr brach sie wieder auseinander. Ende der 1970er Jahre versuchte der junge, aus Oudler stammende Geistliche Karl-Heinz Calles die Jugendgruppe mit neuem Leben zu erwecken, Die Versammlungen fanden ebenfalls in der alten Lehrerwohnung statt. Neben zahlreichen Treffen und Aktivitäten in der Schule wurden ebenfalls Besinnungstage in Montenau durchgeführt. Leider bestand diese Gruppe nur kurz.

Mitte der 1980er Jahre ergriffen Jungen und Mädchen zusammen erneut eine Initiative, eine KLJ-Jugendgruppe zu starten. Die ersten Planungstreffen fanden in der damaligen Fußballkantine statt. Auftakt war ein Spielstand auf der Kirmes 1985; so sollte unter anderem Geld in die neue, leere Kasse kommen. Später hat sich diese Gruppe mit anderen zur KLJ-Gruppe der Gemeinde Burg-Reuland zusammengeschlossen, die sich heute unter Präses Batty Hack eines regen Lebens erfreut.