1982 entstand aus einem Freibiergelage in der Stammkneipe „Bei Wilma“ die Idee einer offiziellen Vereinsgründung. Der harte Kern bildete eine Clique, die auch schon einige Jahre zuvor unter Pastor Karl-Heinz Calles eine sogenannte „Jugendgruppe“ bildete, die ihre wöchentlichen Treffen in einem eigens dafür hergerichteten Raum im Obergeschoss der alten Oudler Dorfschule abhielt.

Diese Gruppe organisierte neben den regelmäßigen Treffen auch Ausflüge und Wochenendcamps, wie beispielsweise nach Montenau.

Um auch äußerlich als „kampfstarke“ und vor allem harmonische auftretende Truppe zu erscheinen beschloss der erste Vorstand auch ohne jeglichen finanziellen Grundstock die Anschaffung von Vereinshemden. Als Maskottchen wurde der Löwe ausgesucht, der auch heute noch bei allen Veranstaltungen als Glücksbringer gilt.

Zum ersten Präsidenten wurde der im Jahre 2015 leider plötzlich verstorbene Werner Lentzen gewählt. Doch bereits nach kurzer Zeit musste Werner Lentzen aus persönlichen Grünelen abdanken; Nachfolger wurde Reinhold Fank. Um zu finanziellen Mitteln zu gelangen und um die Ziele und auch Wünsche der Vereinsmitglieder zu erfüllen, organisierten die „Greenhorns“ erstmals größere Feste.

Als das bis dato größtes Junggesellenfest gilt der „Gründungsball“, der in der umgekrempelten Depothalle von Walter Reinertz über die Bühne ging. Neben zahlreichen Gastvereinen luden die Vereinsverantwortlichen am Sonntagnachmittag zu einem großen „Tag der Blasmusik“ ein, der zu einem bescheidenen finanziellen Erfolg avancierte. Fortan tat man es den übrigen Vereinen gleich und übte sich in der Organisation von Jugendbällen; die Einnahmen bildeten den Grundstock für spätere Großtaten.

Neben der Präsens bei Dorffeiern und auch der intensiven Brauchtumspflege erwies sich der Junggesellenverein als „Mädchen für alles“, wenn im Dorf wieder „Not am Manne“ war. Ob zur Kirmes, an Karneval, oder bei Prozessionen, der Junggesellenverein erarbeitete sich während der Anfangsjahre ein beachtliches Renommee ob seiner Dynamik und seiner Einsatzbereitschaft im und für das Dorf.  Präsident Reinhold Fank folgten Harald Bantz, Kurt Bous, Manfred Duprez, Gert Greven, Gerd Hennen, Romain Messerich und Olivier Messerich …. Cindy Volleville.