Seit nunmehr einigen Monaten verfolgt der Verwaltungsrat der VoG. Dorfsaal das ehrgeizige Ziel eines Neubaus.  Hierbei soll ein 28 x 13 m großer Saal entstehen, der in Holzständerbauweise gebaut werden soll.  Die Seitenwände und auch das Dach sollen hingegen aus isolierten Sandwichpaneelen gefertigt werden.  Die gesamte Hallenfläche soll zudem komplett unterkellert werden.  Hier sollen neben einem Proberaum und Umkleidekabinen für den MV und die KKG auch entsprechende kleinere Versammlungsräume eingerichtet werden.

Anbei die neuesten Skizzen des Architekten Hermann Dederichs.  Der Kellerbereich wird komplett ausgebaut, so dass es in Zukunft zu keinerlei räumlichen Engpässen kommen wird.  Interessant sicherlich in diesem Konzept die beiden großen Räume, die für Versammlungen, aber auch für Privatfeiern (Geburtstage, Kommunionen, kleineren Begräbniskaffees … ) genutzt werden können.

Das Erdgeschoss ist „offen“ gehalten.  Eine versenkbare (einlegbare) Bühne soll für noch mehr Flexibilität sorgen.  Der Toilettentrakt ist als „Anbau“ konzipiert, während ebenfalls der Theken- und Cateringbereich als ein solcher Anbau geplant ist.  Ziele sind eine möglichst große Flexibilität, eine größtmögliche Nutzung sowie ein überschaubarer Preis.

2016 - Dorfsaalneubau - Plan A4 - Keller ohne Trennwände2016 - Dorfsaalneubau - Plan A4 - Keller Trennwände2016 - Dorfsaalneubau - Plan A4 - Erdgeschoss

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Planstudie von Mario Palm

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Bestehender Saal (klein) und neues Projekt im direkten Vergleich (Quelle: Mario Palm)

Der Thekenbereich mit einem Küchenraum, sowie der komplette Sanitärtrakt werden als Anbau konzipiert, so dass die Saalfläche komplett zur Verfügung stehen wird.  Angedacht ist auch eine flexible Bühnenkonstruktion ähnlich wie im Triangel, die nach Bedarf hoch- oder runtergefahren werden kann.

Die Planung sieht vor, das jetzige Gebäude komplett abzureißen und den Neubau nach hinten zu verlagern.  Aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren bereits von der VoG. eine angrenzende Bauparzelle von Werner Lentzen angekauft.

Die Schätzungen für dieses Bauvorhaben belaufen sich auf ca. 500000 €, die zu 60% von der DG bezuschusst werden.  Die restlichen 40%, sprich 200000 €, müssen von der Dorfgemeinschaft aufgebracht und garantiert werden.  Hierzu läuft bereits eine „Anteile“-Aktion (Stückelung zu 250 €), die erste Früchte bringt.  Ein Konzessionsvertrag mit einer Brauerei, Mietvorauszahlungen durch die Hauptmieter (MV und KKG), sowie ein Hypothekenkredit könnten dazu beitragen, dass dieses Projekt nach über 30 Jahren Planung realisiert werden kann.

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Die Planungsphase läuft auf vollen Touren…

Dieses Projekt scheiterte an der Finanzierungsgarantie. Als Alternative steht nun ein völlig neues Konzept auf der Agenda, dessen Verwirklichung aller Voraussicht nach im Jahr 2018 abgeschlossen werden kann.